Preisunterschied, Bio und Anbietersuche: Warum und wie?

Spätestens wenn das billige Steak in der Pfanne zusammenschrumpft zeigt sich: Die scheinbar günstigere Ware gaukelt den besseren Preis nur vor. Was wir dem Kassierer für industriell erzeugtes Fleisch bezahlen, ist nur ein Teil dessen, was es uns eigentlich kostet: Wir tragen die Last von Subventionen und Externalisierung, nehmen die Nachteile von Skaleneffekten in Kauf. Warum ist Weidefleisch teurer? weidefleisch.org beantwortet diese Frage hier.

Bio-Fleisch ist nicht gleich Weidefleisch. Die Bio-Richtlinien sehen keine ganzjährige Weidehaltung vor und erlauben eine Endmast bis zu drei Monaten im Stall ohne Auslauf. Die Folgen: Nachteile für Tier und Mensch, Umwelt und Gesellschaft – und die Produktqualität.

Nicht ein grünes Siegel oder ein Richtlinienkatalog gewährleisten die beste Qualität. Sondern ein Erzeuger, der stetig nach Verbesserung strebt und wirtschaftet mit größter Rücksicht auf Tier und Mensch, Natur und Nachhaltigkeit. Näher thematisiert das die neue Seite auf weidefleisch.org: Ist Bio nicht das beste?

Weidefleisch ist keine Supermarktware. Stattdessen findet man es überwiegend direkt bei Erzeugern in ganz Deutschland. Wie und wo man diese Landwirte findet, erklärt Schritt für Schritt die Seite: Wie finde ich Weidefleisch-Anbieter?